Neuer Frequenzbereich für Breitbanddienste
admin am 5. März 2009
Die Länder müssen zwar noch zustimmen, aber das Bundeskabinett hat schon am Mittwoch beschlossen, einen neuen Frequenzbereich für die private Internetnutzung freizumachen. Zweck der Maßnahme ist es, auch den ländlichen Regionen einen schnellen Internetzugang zu ermöglichen.
Bitkom zufolge besaßen Ende 2008 58% der Haushalte in Deutschland einen Internetzugang mit Breitbandanschluss. 60 von 100 Haushalten in westdeutschen Bundeslämdern und 45 von 100 in ostdeutschen Bundesländern. Neben der Benachteiligung der ostdeutschen Flächenländer berichtet Bitkom von etwa 800 Gemeinden in Deutschland ohne eine Möglichkeit, einen Internetzugang mit Breitbandanschluss benutzen- außer über Satellit. Das Bundeskabinett möchte mit ihrem Entschluss diese weißen Flecken innerhalb Deutschlands auslöschen. Dazu hat das Kabinett den Frequenzbereich zwischen 790 und 862 Megahertz freigegeben, der bislang vom Militär und dem Rundfunk genutzt worden war.
Das Bundeswirtschaftsministerium hat darauf hingewiesen, dass, sollte der Bundesrat dem Entschluss des Kabinetts schnell folgen, die Bundesnetzagentur den entsprechenden Frequenzbereich noch in diesem Jahr freischalten könne.
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