Fraunhofer Institut: Stromsparen mit Rauschsoftware

admin am 7. Mai 2009

Das Fraunhofer Institut gibt bekannt, dass man in Deutschland rund 1,5 Millionen Euro im Jahr sparen könnte, wenn man den Sleep-Mode von Internetleitungen nutzen würde.
Das System ist ganz simpel. Wenn eine Internetverbindung nicht genutzt wird, geht sie in den sogenannten Sleep-Mode, ähnlich dem Standy-By von anderen Elektrogeräten. Wenn sie dann wieder aktiv wird wählt sich das Modem neu ein und alles ist wie vorher. Dabei gibt es allerdings ein technisches Problem: Wenn ein Modem aktiv ist während alle umgebenden inaktiv sind, nutzt es die komplette zur Verfügung stehende Bandbreite aus. Erwacht dann ein benachbartes Modem kommen sie sich ins Gehege. Des erste Modem muss sich mit geringerer Geschwindigkeit wieder einwählen. Dabei reisst die Internetverbindung einmal komplett ab. Für Mehrparteien-Häuser also eine untragbare Situation. Die Fraunhofer Forscher haben dafür jetzt eine sogenannte Rausch-Software entwickelt. Modems empfangen das Rauschen als Störsignal und nehmen deswegen nicht die ganze Bandbreite in Beschlag. Wenn dann ein weiteres Modem sich einwählt, kommt es nicht zum Verbindungsabbruch. So könnte man also die Sleep-Mode Technik nutzen.

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