Lahmes Internet: Provider versprechen zuviel

admin am 3. Juni 2009

Die DSL-Anbieter werben mit Leitungskapazitäten, von denen wir kaum zu träumen wagen. Oftmals wird ein Internetanschluss mit 16.000 als das höchste aller Gefühle beworben. Wenn dann in der Realität nur eine 4.000 Leitung realisiert werden kann ist das Höchste der Gefühle nur der Ärger.
Besser, wir sähen die Zahlen einfach als eine Art Bestellnummern. Das erspart manche enttäuschte Erwartung. Denn die Geschwindigkeitsangaben, mit der die DSL-Anbieter werben, sind keine Zusicherung einer Eigenschaft, sondern unerreichtes Limit. Lässt sich beim kurz verzögerten Aufruf einer Website noch ein Auge zudrücken, so ist der Spaß am Ende, wenn Videos über die Leitung holpern. Da bricht, trotz angeblich rasanter Internetverbindung, plötzlich die Bandbreite ein, und das Online-Video wird zum Standbild mit Audiofragmenten. Gerade in Ballungszentren wird durch die starke Nutzung oft an der Geschwindigkeit gedreht.

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