Studie: jeder Achte nutzt Internet-Telefonie über DSL

admin am 12. Mai 2011

Noch vor wenigen Jahrzehnten war kaum vorstellbar, welche enorme Vielfalt an technischen Möglichkeiten das Internet einmal bieten wird. Vom Shopping über Fernsehen bis hin zum Telefonieren ist heutzutage nahezu nichts mehr unmöglich in der virtuellen Welt. Vor allem das Telefonieren über das Internet scheint sich zunehmend wachsender allgemeiner Beliebtheit zu erfreuen. Mehr als zwölf Millionen Menschen in Deutschland nutzten im Jahr 2010 regelmäßig die Annehmlichkeiten der Internet-Telefonie.

Internet-Telefonie boomt

Die Anzahl der Nutzer von Internet-Telefonie ist in den vergangenen Jahren drastisch angestiegen. Ob Privatpersonen oder Unternehmen – Besuche auf Provider-Webseiten wie http://www.nfon.net/ sind heute keine Seltenheit mehr und immer mehr Bundesbürger entscheiden sich für den Umstieg auf die Internet-Telefonie. Im Jahr 2010 telefonierte mehr als jeder achte Bundesbürger regelmäßig über eine virtuelle Telefonanlage – ein Anstieg um mehr als 18 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Branchenverbands BITKOM auf der Basis aktueller Daten des European Information Technology Observatory (EITO). Auf rund 35 Milliarden Gesprächsminuten kamen dabei nach Angaben der Bundesnetzagentur alle Nutzer von Voice over IP (VoIP) via DSL-Leitung zusammengenommen. Branchenexperten rechnen aufgrund der zahlreichen Vorteile des virtuellen Telefonierens für die kommenden Jahre mit weiter steigenden Nutzungsraten. Beim Telefonieren über das Internet gibt es jedoch neben der zahlreichen Vorteile auch einiges zu beachten.

DSL-Anschluss ist Grundvoraussetzung

Wichtigste technische Voraussetzung für die Nutzung einer virtuellen Telefonanlage ist ein schneller Internetzugang über DSL oder Kabel, da langsamere Webverbindungen nicht von allen Providern unterstützt werden und es aufgrund der niedrigeren Übertragungsrate unter anderem zu Qualitätsverlusten bei der Sprachübertragung kommen kann. Aus diesem Grund wird ein Highspeed-Internetzugang empfohlen, am besten zum monatlichen Flatrate-Preis.

Wer vom herkömmlichen Festnetzanschluss auf Internet-Telefonie umsteigt, muss sich nicht zwangsläufig neue Geräte zulegen. Mit einem so genannten VoIP-Adapter kann das alte und liebgewonnene Telefon in wenigen Minuten vom Festnetz- zum Internet-Telefon umgerüstet werden. Nicht selten ist so ein VoIP-Adapter bereits im Internetmodem integriert, welches meist von Telekommunikationsanbietern beim Abschluss eines Laufzeitvertrages gestellt wird.

Auch am heimischen Computer ist das virtuelle Telefonieren möglich. Hierfür benötigt der Nutzer lediglich Headset oder ein Softphone.

Bevor das virtuelle Telefonieren möglich wird, muss zudem ein VoIP-Anbieter gewählt werden, der die virtuelle Telefonanlage zur Verfügung stellt. Der Telefonanbieter muss nicht mit dem DSL-Anbieter identisch sein, ebenso kann man sich für einen unabhängigen Provider entscheiden. Auf den Webseiten der jeweiligen Provider kann man sich ausführlich über deren Preise und Leistungen informieren. Ein unverbindlicher Anbietervergleich ist vor Vertragsabschluss in jedem Fall zu empfehlen.

Wer vom Festnetzanschluss zu VoIP wechselt, darf seine alte Rufnummer auf Wunsch mitnehmen oder erhält eine neue Rufnummer.

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Ein Kommentar zu “Studie: jeder Achte nutzt Internet-Telefonie über DSL”

  1. Björnam 27. Mai 2011 um 10:36

    VoIP ist die Telekommmunikationstechnik der Zukunft. Kann mir vorstellen, dass bald noch weitaus mehr Anwender diese Technologie nutzen werden, da die Vorteile einfach auf der Hand liegen. Außerdem hat ja inzwischen schon fast jeder einen Internetanschluss.

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